Das Narrenschiff Kommentar zur Iran-Konferenz 11.02.2010 Hamburg

Nun hat sie also doch stattgefunden, die nach Aussagen der Veranstalter so „aussergewöhnliche Veranstaltung“ mit dem schönen Untertitel „Islamische Republik Iran: am Ende oder im Aufschwung?“. Um es gleich vorweg zu nehmen, wenn es noch eines eindeutigen Beweises bedurft hätte, daß das Iranische Regime intellektuell und ideologisch tot ist, dann bot sich am Donnerstag abend ein Bild das auch den blindesten Regimefreund nachdenklich machen müßte.

Gleich am Anfang wurde einem ein unerwarteter Hochgenuss geboten, den der Abend war den beiden einladenden Christoph R. Hörstel und Bahman Berenjian so wichtig, dass sie erstmals gar nicht da waren, anstatt dessen tauchte plötzlich der unsägliche Yavuz Özoguz auf und nordete die ca. 90 Teilnehmer mit einem fröhlichen „Im Namen Gottes“ und einem“ herzlichen Glückwunsch an die Islamische Republik darauf ein, was sie von diesem Abend zu erwarten hatte. Die anderen Herren hätten sich leider verspätet, aber man fange mal an… Die Inhalte der stundenlangen Monologe der Herren auf dem Podium lassen sich schnell zusammenfassen. Udo Steinbach referierte nur rund 15 Minuten und war sichtlich bemüht sich nicht zu radikal zu positionieren, allgemeines Geschwafel über die Schwierigkeiten des Nahostkonflikts und eigene Ratlosigkeit wie der internationale Konflikt mit dem Iran zu beenden sei. Thomas Steinberg betätigte sich als „Der Vorleser“ und langweilte die Zuhörer mit seiner Sicht der angeblichen Falschübersetzung eines Achmadinejad- Zitates. Für alle die Einschlafstörungen haben hier der link zum Werk. Jürgen Elsässer und der zwischenzeitlich doch noch eingetroffene Christoph R. Hörstel begannen nun systematisch dem Herrn Botschafter in den islamistischen Hintern zu kriechen. Elsässer freute sich offensichtlich über die anwesenden Vertreter von rechtsorientierten Landsmannschaften und Hörstel hatte zum Thema den deutlichen Verdacht, dass Israel „das muslimische Element in den palästinensischen Gebieten ausmerzen wollte.

Die ganze Veranstaltung war einfach nur eine Schande, Dialog gab es nicht, das Thema Iran schien lediglich der Aufhänger, um Israel eine reinzuwürgen und bei all dem was wir seit 1979 so an Peinlichkeiten auf dem Stuhl des Iranischen Botschafters in Deutschland hatten, hat sich unser Querkämmer Scheick Attar nun den Spitzenplatz gesichert. Ein Iranischer Botschafter spricht vor einem Publikum das überwiegend aus Rechtsradikalen und Extremisten, auf einem Boot auf der Elbe, weil in Hamburg nicht mal mehr die verdrecktest Hafenkascheme diese Herrn beherbergen möchte, alles Gute zum Revolutionstag Herr Botschafter…

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